Stationen und Höhepunkte
Passau
Die Drei - Flüsse - Stadt Passau liegt am Zusammenfluß von Donau,
Inn und Ilz. Übrigens,
zur dann vereinigten Donau trägt der Inn zwei Drittel der Wassermenge bei.
Hier beginnt unsere Tour.
Unvergesslich ist der Blick
über den Inn zum
Stephansdom
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Ganz oben auf dem Berg
sehen wir zur Veste Oberhaus im Hintergrund.
Diese Veste wurde im Jahr 1219 gegründet. >>>
Sie war Jahrhunderte
Residenz und Machtzentrum
der Fürstbischöfe.

Die St. Pauls - Kirche war die Stadtpfarrkirche und wurde als
Mutterkirche der Stadt Passau bezeichnet. Sie wurde erstmalig im Jahr
1050 erwähnt und nach einem Stadtbrand von 1662 als barocker Sakralbau gebaut.
Auch in der Kirche gibt es Mißgunst:
Die Turmspitze war mit 70m um 4m höher als der Dom.
Sie wurde 1950 gegen den Willen der Stadtgemeinde um 25m abgebaut
und durch ein 11m hohes Zeltdach ersetzt.
Seitdem ist der Dom wieder höher und die Dominanz der Diözese gesichert.
Durchgang zum Dom >>>
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Der Stephansdom mit der größten Domorgel der Welt
Der Stephansdom ist seit 739 die Kathedrale der Diözese und gilt als
Mutterkirche des Donauostens. Nach dem Stadtbrand von 1662 wurde sie ebenfalls
fast völlig neu erbaut. Der Stephansdom ist die bedeutendste Barockkirche
italienischer Prägung auf deutschem Boden mit dem größten barocken
Kircheninnenraum nördlich der Alpen.
Die Orgel mit 17 774 Pfeifen und 233 Registern verfügt über 5 Orgelwerke,
die von einem Hauptspieltisch spielbar sind.
Ein Orgelkonzert im Stephansdom ist ein Erlebnis
(jeden Werktag 12 Uhr, Donnerstags 19.30 Uhr).
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Schlögen
Den malerischen Ort Schlögen, in der berühmten Donauschlinge gelegen,
erreichen wir nach den ersten 43 km unserer Tour.
Bei Sonnenschein und 35 Grad hatten wir bisher eine angenehme Fahrt.
Schlögen war in grauer Vorzeit ein römisches Kastell und wandelte
sich später zum Bauernhof.
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Heute ist Schlögen ein Geheimtipp in wunderbarer Landschaft mit Terrassencamping,
Ferienwohnungen, Pension und Restaurant sowie einem Yachthafen mit 200 Liege -
Plätzen.
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Abendstimmung an der Donauschlinge
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Frühstück in Schlögen
Wie in allen anderen Stationen war das Frühstücksbüfett sehr reichhaltig.
Das gilt übrigens auch für die mit Halbpension gebuchten Abendessen
(meist Auswahl aus drei 3-Gang-Menüs). Wir fanden den guten Ruf der
österreichischen Gastronomie durchweg bestätigt
und fühlten uns sehr wohl in Schlögen.
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Linz

Im Hintergrund Ursulinenkirche.
Linz ist die drittgrößte Stadt von Österreich.
Sie ist die Landeshauptstadt von Oberösterreich und in ihr leben 250.000 Einwohner.
Linz erreichen wir, meist auf dem Donaudamm, nach einer ruhigen Fahrt.
Dabei wird das Teilstück ab Eferding, wie gebucht, mit der Lokalbahn bis
Linz zurückgelegt.
Die Dreifaltigkeitssäule auf dem Hauptplatz wurde 1723 errichtet, weil Kriegsgefahr,
Pest und Hungersnot überstanden wurden.
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Die Pöstling - Bergbahn an der Talstation Urfahr ist die steilste
Adhäsionsbahn Europas seit 1898. Sie überwindet auf
2,9 km einen Höhenunterschied von 225 m bis zum 537 m hohen Pöstlingberg.
Eine Adhäsionsbahn ist eine Bahn, die die Kraft nur über die Haftreibung
der Räder auf die Schienen überträgt.
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Auf dem Pöstlingberg sehen wir die
Basilika "Sieben Schmerzen Mariä"
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Enns / Lorch
Von Linz führt der Radweg auf dem Donaudamm ca. 20 km bis zum Kraftwerk Abwinden.
Auf dieser Strecke fanden wir leider keinen Radlertreff.
Dafür war es wieder schön warm, 30 Grad Celsius.
Nach dem Wechsel auf die rechte Donauseite erreichen wir, über kleine Dörfer,
das Stift St. Florian. Nach der Besichtigung des Stiftes führt am Nachmittag
der Weg in die kleine Stadt Enns.
Ankunft in Enns - Hauptplatz
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Enns ist die älteste Stadt Österreichs.
Erstmalig erhielt Enns das Stadtrecht im Jahr 212 als Zivilsiedlung
des römischen Legionslagers Lauriacum (Lorch).
Später, im Jahr 1212, bekam die Stadt erneut das immer noch älteste Stadtrecht
im heutigen Österreich.
Links im Bild sehen wir den Stadtturm von Enns mit dem Hauptplatz.
Dieser Turm ist 59 Meter hoch.
Es ist ein sehr altes Gebäude. Der Stadtturm wurde in den Jahren 1554 bis 1568 als
freistehender Glocken - und Wachturm erbaut.
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Pfarrkirche (14. Jh.)
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Die Basilika von Lorch
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Sie gilt als die Mutter aller bayrischen Kirchen, da sie 977 vom
Passauer Bischof Pilgrim zur Mutterdiözese des Bistums erklärt wurde.
Das Bauwerk hat eine bewegte Geschichte.
Im Jahr 180 nach Christi Geburt war die Kirche ein römischer Stadttempel,
um 370 die erste christliche Kirche,
um 740 eine frühkarolingische Anlage
und ab 1281 ein gotischer basilikaler Bau.
Die Hobby - Archäologen unter uns können inmitten der Kirche
Römische Ausgrabungen bewundern.
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Mauthausen
Von Enns setzen wir mit der Fähre über zur Kleinstadt Mauthausen.
Mauthausen war Kreuzungspunkt des abendländischen Handels von Westen nach Osten
und von Norden nach Süden. Besondere Bedeutung bekam dabei Mauthausen als Donauhafen
für den Umschlag von Eisen und Salz sowie des eigenen Granits.
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Von altem Wohlstand künden heute noch wunderschöne Bürgerhäuser.
Es regnet.
Es ist der einzige Regentag der Woche. Das ist irgendwie eigenartig.
Durch den Ort fahren wir, ca. 3 km, auf die Anhöhe.
Dort besuchen wir das KZ Mauthausen.
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Das Lager hält sehr anschaulich und bedrückend die Erinnerung
an die schlimmste Zeit unserer Geschichte wach.
In das KZ Mauthausen wurden vom Jahr 1938 bis zum Jahr 1945 etwa 200.000 Menschen
aus nahezu allen europäischen und auch außereuropäischen Ländern deportiert.
Fast 100.000 Menschen wurden in diesem Lager ermordet.
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Die Wachau
Der Weg führt uns weiter nach Grein bzw. St. Nikola (Hotel),
einem früher berühmten Schifferort am Ende der Donaustromschnellen.
Dabei fahren wir lange durch wunderschönen, nahezu unbesiedelten Auwald
und besuchen ein Keltendorf bei Mitterkirchen.
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Von Grein aus radeln wir zunächst rechts, dann nach Persenbeug links auf der
Dammkrone durch das enge, gewundene Tal des Strudengaus.
Bei Pöchlarn überqueren wir die neue Donaubrücke und erreichen nach
schöner Waldfahrt Melk.
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Blick auf die Staustufe des Kraftwerks Melk und die alles
überragende Benediktinerabtei Melk.
Nach Besichtigung der Abtei bringt uns das Linienschiff nach Spitz.
Wir fahren durch die Wachau, ein 35 km langes Engtal der Donau und
UNESCO - Welterbe.
Und was uns besonders freut: Die Wachau ist bekannt als Wein- und Obstanbaugebiet.
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Eines der vielen Schlösser zwischen Melk und Spitz
In Spitz wohnen wir im berühmten Traditionshotel "Mariandl".
Es trägt noch die Fassade von 1910 und hat im Inneren den Charme der 50er Jahre
bewahrt. Im Hotel wurde 1947 der Film "Hofrat Geiger" mit Paul Hörbiger
und Hans Moser gedreht.
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Am Folgetag machen wir eine Rundtour in der Wachau bis Dürnstein und zurück.
Am linken Ufer führt ein schöner Weg durch St. Michael und den
Weinort Weißenkirchen (Pfarrkirche mit Wehrgang 955-980) nach Dürnstein.
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Die Wehrkirche in St. Michael gibt es als Bergfried seit dem Jahr 987.
Später, um 1530, wurde der Turm gebaut.
Sie war bis Ende des 15. Jh. das einzige Gotteshaus in der Wachau.
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Weißenkirchen - Zentrum des Veltlineranbaus mit Pfarrkirche
Auf der anderen Donauseite führt der Weg zurück nach Spitz.
Es geht durch Weinberge, Obstplantagen mit reifen Marillen,
Äpfeln, Birnen und freundlichen Obstbauern.
Ein Erlebnis, das wir mit einer zünftigen Weinprobe in Arnsdorf
(gegenüber Spitz) abschließen.
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Weinproben mit Käseteller unter schattigen Bäumen
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Angebot kroatischer Handarbeit im Weingarten
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Mit ein wenig Wehmut nehmen wir Abschied von Spitz und fahren mit
dem Zug bis Wien,
um mehr Zeit für einen Stadtbummel zu gewinnen.
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Wien
Im zentral gelegenen Mercure - Hotel "Josefshof" geben wir die
Leihräder und Satteltaschen zurück.
Das Radeln war nun, nach ca. 250 km Raderlebnis, zu Ende.
Nachmittag und Abend gehören einem Bummel durch Wien. Wir nehmen uns vor,
hier noch einmal herzukommen. Mit viel mehr Zeit.
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Der berühmte Stefansdom
ist das Wahrzeichen von Wien

Parlamentsgebäude

Fiakerparkplatz
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Neue Hofburg (Nationalbibliothek)

Vor Café und Hotel Sacher
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Am nächsten Morgen geht es mit dem Sonderbus zurück zum Parkplatz in Passau.
Eine Tour ging zu Ende, die Lust auf ein Mehr machte!
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